Diesen Eintrag drucken

Die Post bläst das Horn der Menschlichkeit

Alle reden von mehr Menschlichkeit. Die Post tut sie wenigstens nicht.
Man muss schon eine ausgeklügelte Frevelhaftigkeit
im Grundzug des Charakters besitzen,
um ein System, das sich seit Jahrtausenden
mehr und mehr entwickelt und verbessert hat,
derart brutal und sukzessive auszubluten und zu zerstören!

Schon in der Vorantike und der Antike gab es erste Ansätze
eines geordneten Nachrichtenwesens,
hauptsächlich zwar zu staatspolitischen oder militärischen Zwecken.
Die moderne Postgeschichte beginnt in der Frühen Neuzeit mit der Einführung
des Stafettensystems mit Reiter- und Pferdewechsel
zur schnelleren Nachrichtenübermittlung
und der Öffnung für die Allgemeinheit.

Postbeamte waren seit meiner eigenen Kindheit nicht nur Nachrichtenübermittler,
sondern bedienten oft auch das psychosoziale Gefüge
manch einsamen Schicksals in positiver Hinsicht.
Von Hunden mal abgesehen,
erfreuten sich Postboten großer Beliebtheit bei jedermann.

Dann hat man ihnen, statt wie früher den Pferden der Postkutschen,
die Peitsche gegeben.
Das ist wahrlich edelmütiger Dank.

„Ich will frei sein…“, sagte die moderne Marionette Post und schnitt ihre Fäden ab…
Und mit der BAWAG glaubte sie dann die Lösung gefunden zu haben,
aber die passte bedauerlicherweise nicht zum Problem.
Zwei Blinde führen sich gegenseitig ins Verderben,
das man im Geheimen schon lange plant.
Ganz nach dem Motto: Du hast keine Chance, also nutze sie!
Aber was will man erreichen? Und wer ist „man“?
Vielleicht muss „man“ schon deshalb noch ein wenig auf dem Teppich bleiben,
weil „man“ so viel darunter gekehrt hat.
Nicht dass der ganze Unrat etwa noch sichtbar wird für die Allgemeinheit!
Da schaffen wir ihn lieber noch schnell ins Haus des Nachbarn
und kehren ihn dort unter den Teppich.
Dort sucht ihn vielleicht (noch) niemand.
Aber wie lange noch?

Und der Nachrichtensprecher der Post proklamiert voller Herz,
mit dem Mut eines Löwen, aber mit steinernem Gesicht,
-weil man ja ohnehin schon lange vorgebaut hat, dass sich jeder alles gefallen lässt-,
dass Briefe mit Todesanzeigen auch keine Sonderbehandlung bekommen.
Wo kämen wir denn da auch hin, wenn alle das gleiche Ziel hätten!

Die Noch-Post begründet eine Ära der Umstrukturierung von Qualitäten,
die bisher in Familien, Pfarren, Gemeinden,
in Sterbe- und Bestattungszeiten gut funktioniert hatten.
Das Chaos sei willkommen - die Ordnung hat versagt.
Die Post ist jetzt wohl den letzten aller mephistophelen Pakte eingegangen.
Es wäre wohl besser gewesen,
seine Inkompetenz durch Schweigen vermuten zu lassen,
als sie durch Reden zu beweisen.

Da gibt es nur eine Antwort darauf:
In einem Domizil phototransparenter fragiler Außenstruktur
ist das Katapultieren mineralhaltiger Substanzen tunlichst zu unterlassen!
Auf gut Deutsch:
Wenn „man“ im Glashaus sitzt, sollte „man“ nicht mit Steinen werfen!

Diesen Eintrag drucken

Die Pflicht ruft? Wir rufen zurück!

Die Pflicht ruft? Wir rufen zurück!
Reserl! Hörst du uns!?
Am Sonntag, den 11. März 2012 setzte Großpetersdorf in einer Bürgerbefragung ein intelligentes Zeichen gegen den Erpressungsversuch vom „Reserl“.
`S Resrel sagte: „Entweder…oder!“ Und schaute ganz bös, damit alle Großpetersdorfer wohl folgen mögen. (´S Reserl geht nämlich in den Keller lachen, denkt man sich. Dabei ist das Reserl nix weiter als füüürchterlich unsicher und neurotisch. Die Sich-alles-gefallen-Lassenden machen das Reserl erst so schön rotbäckig wie den vergifteten Apfel vom Schneewittchen.)
Aber `s Reserl is eingfoahn. In Wirklichkeit ist die Realität nämlich ganz anders. Das Reserl wird noch schön schaun, und schön schaut es ja auch schon aus, `s Reserl mit den schön rotbäckigen Wangerln.
Bravo Großpetersdorfer!

Diesen Eintrag drucken

Hallo Politik und andere Theaterkorruptionäre!

Wenn´s zwickt, nicht kratzen.
Fragen Sie Ihre(n) Psychotherapeut-In oder den Kniggetäter.

Die Stefanie hat eine Meinung,
auch wenn die Meinung die Stefanie und die, über die die Stefanie eine Meinung hat,
manchmal zwickt.